Frauenarztpraxis Dr. med. Claudia Mlynek-Luhr | Jochen Zieriacks

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Vorgeburtliche Diagnostik

Im Rahmen der ersten Gespräche nach Feststellung der Schwangerschaft erheben wir Ihre Krankenvorgeschichte, die Ihrer Familie und die Ihres Partners (Anamnese). Sollten genetische (erbanlagenbedingte), krankheits- oder berufsbedingte Risiken vorliegen, bieten wir Ihnen eine ausführliche Beratung über die Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik, falls gewünscht oder notwendig mit Überweisung an einen Arzt für Humangenetik, an. Die einzigen Methoden, die die Darstellungen der kindlichen Chromosomen (Träger der Erbanlagen) ermöglichen, sind die Chorionzottenbiopsie, bei der nach der 10ten Schwangerschaftswoche Gewebe aus der Plazenta ( Mutterkuchen) gewonnen wird, und die Amniozentese (Direktgewinnung von Fruchtwasser aus der Fruchthöhle mit Ultraschall-gesteuerter Nadel). Diese wird in der laufenden 16.SSW durchgeführt. Das Risiko des Eingriffs (Fehlgeburt durch Infektion, Blasensprung oder Blutung) beträgt 0,4-1,0 %. Die Punktionsnadel wird unter kontinuierlicher Ultraschallsicht dargestellt, kindliche Verletzungen sind extrem unwahrscheinlich. Die Durchführung der Amniozentese bei einer Risikokonstellation gehört zum Umfang der von den gesetzlichen Kassen übernommenen Leistungen.

Weitere Methoden können lediglich die Wahrscheinlichkeit genetischer Auffälligkeiten genauer darstellen, sie ermöglichen keine kindliche Diagnose. Das beste indirekte (nicht invasive) Verfahren ist das sogenannte Erst-Trimester-Screening. Dieses besteht aus der ultrasonographischen Messung der kindlichen Nackentransparenz (NT) optimalerweise in der 13. SSW , der Messung der kindlichen Scheitel-Steiß-Länge, und der Bestimmung von 2 mütterlichen Blutwerten sowie der Erfassung des mütterlichen Alters. Ein spezielles von Prof. K. Nicolaides (Kings College, London) entwickeltes Computerprogramm errechnet dann das individuelle Risiko für das Vorliegen einer Trisomie 21 (Down-Syndrom, früher Mongolismus genannt), Trisomie 13 und 18. Ca. 85% der genannten Veränderung können damit erkannt werden. Beim Erst-Trimester-Screening handelt es sich um eine Selbstzahlerwahlleistung. Bei Interesse beraten wir Sie gern und vermitteln Ihnen qualifizierte Ärzte, die diese Untersuchung durchführen.

Die Erweiterte Ultraschalluntersuchung im Sinne einer Feindiagnostik der kindlichen Organe ist in der 22. SSW optimal. Dabei wird auf Hinweiszeichen geachtet, die eine kindliche Entwicklungsstörung anzeigen können. Diese Untersuchung wird in unserer Praxis angeboten. Bei speziellen Fragestellungen wie z.B. Ausschluss von Herzfehlern bei Risikovorgeschichte kooperieren wir mit Zentren für pränatale Diagnostik.

Eine gute Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de). Diese ist via Download verfügbar.

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, das diese Informationen keinesfalls mit einer generellen Empfehlung oder Befürwortung der vorgeburtlichen Diagnostik zu verwechseln sind. Die Entscheidung für oder gegen Inanspruchnahme o.g. Verfahren muss immer eine individuelle Entscheidung der Schwangeren sein, insbesondere, da niemals eine vollkommene Sicherheit ein gesundes Kind zu bekommen besteht.

Anschrift

Dr. med. Claudia Mlynek-Luhr
und Jochen Zieriacks
Bergisch-Gladbacher-Str. 408
51067 Köln

Kontakt

Telefon: 0221 - 631 619
Telefax: 0221 - 963 63 97
www.vital-gyn.de
Termine nach Vereinbarung

Sprechstunden

Mo 9 - 12 | 14:30 - 16 Uhr
Di 9 - 12 | 14:30 - 16 Uhr
Mi 9 - 12 Uhr
Do 9 - 12 | 14:30 - 16 Uhr
Fr 9 - 12 Uhr

Aktuelles

+++ CORONA Informationen +++

Aufgrund der gestern von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen möchten wir Ihnen aktuelle Informationen geben: 

Unsere Praxis ist zu den normalen Sprechzeiten geöffnet. Um das Infektionsrisiko von Patientinnen und Mitarbeiterinnen zu senken, arbeiten wir in Schichten.
Bitte melden Sie sich vorher telefonisch an, wenn Sie ohne Termin kommen möchten! Und: Bitte ohne Begleitperson.
Wir halten uns an die Hygiene – und Abstandsregelungen und tragen zu Ihrem Schutz eine Mund-Nasen-Maske. Bitte betreten auch Sie zu unserem Schutz die Praxis nur mit Maske. (z.B. Selbstnähen siehe Anleitung Klinikum Leverkusen, Apotheken, Internet).

Rezepte für Dauermedikamente und Überweisungen können in dieser  besonderen Situation telefonisch (bitte nicht per mail) bestellt und Ihnen per Post geschickt werden.

Viele Belange können auch telefonisch geklärt werden: Für ärztliche Beratungen, Fragen und Psychotherapien können Sie einen Gesprächstermin vereinbaren.

Außerdem haben wir für Sie eine Videosprechstunde eingerichtet. Informationen finden Sie unter www.clickdoc.de. Sie brauchen dazu nur eine Internetverbindung, eine Webcam, einen Lautsprecher und ein Mikrophon (in Tab-lets und Smartphones bereits enthalten). Es ist viel einfacher, als Sie vielleicht denken. Sie machen telefonisch über die  Praxisnummer einen Termin und erhalten einen Zugangscode. Über Click-doc.elvi.de gelangen Sie mit dem Code in das virtuelle Wartezimmer.
Die Kosten für diese Videosprechstunde werden von Ihrer Krankenkasse  übernommen.

Abends, nachts und am Wochenende können Sie die Notfallnummer 116117 wäh-len.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie diese schwierige Zeit gut und gesund meistern!


Es grüßt Sie herzlich IHR PRAXISTEAM



Das Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG der Bundesregierung gilt ab dem 1.September 2019.

Für Sie und unsere Praxisorganisation ändert sich dadurch nahezu nichts.

Unsere Sprechzeiten waren und bleiben mindestens 25 Wochenstunden. 

Für Notfallpatientinnen haben wir weiterhin täglich ab 12 Uhr eine Sprechstunde ohne Termine, in der Sie dann von dem an diesem Tage tätigen Arzt/ Ärztin betreut werden. Um längere Wartezeiten zu vermeiden und um die Dringlichkeit abzuklären, bitten wir Sie, möglichst früh vorher anzurufen.