Frauenarztpraxis Dr. med. Claudia Mlynek-Luhr | Jochen Zieriacks

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Krebsvorsorge

Krebsfrüherkennung jährlich!

Liebe Patientin,
es gibt organisatorische Änderungen bei der Krebsfrüherkennung im Hinblick auf die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Ihre Krankenkasse wird Sie künftig im Alter von 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60 und 65 Jahren zur Krebsfrüherkennungsuntersuchung auf Gebärmutterhalskrebs einladen. Die körperliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung und die Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs werden zusammen an einem Termin hier in der Praxis durchgeführt. Für die körperliche Untersuchung ergeben sich keine organisatorischen Veränderungen, diese wird wie bisher jährlich durchgeführt. Für die Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs spielt Ihr Alter jetzt eine Rolle. Für Laien sind diese Änderungen häufig schwer zu verstehen. Aber keine Sorge, wir lassen Sie damit nicht allein und erläutern Ihnen gerne diese Änderungen. Bitte wenden Sie sich mit Ihr Fragen jederzeit an uns.

Ihr Praxisteam

Es geht um Ihre Gesundheit!
Krebsfrüherkennung

Gebärmutterhalskrebs: Welche Methoden zur Früherkennung gibt es?

Der Pap-Test
Beim Pap-Test werden vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhals entnommene Zellen mikroskopisch auf Veränderungen untersucht. Dabei wird festgestellt, ob die Zellen gesund aussehen oder nicht. Danach kann entschieden werden, ob weitere Untersuchungen oder Behandlungen notwendig sind. Diese Methode wird seit Jahrzehnten sehr erfolgreich in Deutschland praktiziert und hat dazu geführt, dass in keinem Land der Welt die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs so stark gesunken ist wie bei uns. Durch den Pap-Test werden noch einmal fast doppelt so viele andere Formen von Unterleibskrebs entdeckt.

Der HPV-Test
Auch bei diesem Test wird eine Probe mittels eines Abstrichs entnommen. Diese wird in einem Labor auf bestimmte HP-Viren (HPV = Humane Papillomviren) untersucht, von denen man weiß, dass sie Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Der HPV-Test klärt das Vorhandensein dieser Viren. Diese sind bei jeder zweiten Frau unter 35 Jahren nachweisbar und in 90 Prozent der Fälle
völlig harmlos. Ab 35 Jahren kann das Vorhandensein dieser Viren eine andere Bedeutung haben. Deshalb wird bei der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ab 35 Jahren der HPV-Test durchgeführt. Sofern diese Viren nachgewiesen werden, sind weitere Untersuchungen notwendig. Nur bei einem Bruchteil der Untersuchten liegt tatsächlich eine Krebsvorstufe oder Krebserkrankung vor.

Die jährliche Früherkennungsuntersuchung ist unverzichtbar
Entscheidend für den Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs und andere gynäkologische Krebserkrankungen ist die regelmäßige Teilnahme an der Krebsfrüherkennungsuntersuchung! Es ist erwiesen, dass die Mehrheit der in den letzten Jahren an Gebärmutterhalskrebs erkrankten Frauen nicht oder nur unregelmäßig an der Vorsorge teilgenommen hat. Eine regelmäßige Teilnahme ist auch für Frauen im höheren Alter wichtig, denn fast 40 Prozent aller Erkrankungen treten bei Frauen über 60 Jahren auf. Im Interesse Ihrer Gesundheit: Nutzen Sie weiterhin die jährliche Früherkennungsuntersuchung und vertrauen Sie auf die Beratung durch Ihre Frauenärztin/ Ihren Frauenarzt!

Was gehört zur jährlichen Krebsfrüherkennung?

... jährlich ab dem Alter von 20 Jahren
  • Gezielte Anamnese (Klärung von Beschwerden und Vorerkrankungen)
  • Gynäkologische Untersuchung
  • Untersuchung der genitalen Hautregion
  • Besprechung des Untersuchungsergebnisses mit Beratung der Patientin
... jährlich zusätzlich ab dem Alter von 30 Jahren
  • Abtasten der Brustdrüsen und der dazugehörigen Lymphknoten
  • Untersuchung der Brusthaut und der Brustwarzen
  • Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust
  • Besprechung des Untersuchungsergebnisses mit Beratung der Patientin
... zusätzlich ab dem Alter von 50 Jahren
  • alle 2 Jahre Mammographie-Screening* im Alter von 50 bis 69 Jahren
  • Beratung zur Darmkrebsfrüherkennung
  • jährlich bis 54 Jahre Untersuchung auf Blut im Stuhl
... zusätzlich ab dem Alter von 55 Jahren
  • zwei Darmspiegelungen zur Früherkennung im Abstand von (mindestens) zehn Jahren
  • alle 2 Jahre Untersuchung auf Blut im Stuhl, wenn keine Darmspiegelung erfolgt
* Screening bedeutet, dass allen Menschen einer Altersgruppe eine bestimmte Untersuchung angeboten wird.



Die jährlich gesetzliche Krebsfrüherkennung ist eine wichtige Untersuchung für die Gesundheit der Frau, denn je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Gebärmutterhalskrebs: Wie sieht die Früherkennung ab 2020 aus?
Ihre Krankenkasse übernimmt auch künftig die Kosten für die jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung.

... ab dem Alter von 20 bis 34 Jahren
  • Weiterhin jährliche Entnahme von Untersuchungsmaterial von der Oberfläche des Muttermundes und aus dem Gebärmutterhals (Pap-Abstrich) für die zytologische Untersuchung (Pap-Test)
... ab dem Alter von 35 Jahren
  • alle 3 Jahre Entnahme von Untersuchungsmaterial von der Oberfläche des Muttermundes und aus dem Gebärmutterhals (Pap-Abstrich) für die zytologische Untersuchung (Pap-Test) kombiniert mit dem HPV-Test

Anschrift

Dr. med. Claudia Mlynek-Luhr
und Jochen Zieriacks
Bergisch-Gladbacher-Str. 408
51067 Köln

Kontakt

Telefon: 0221 - 631 619
Telefax: 0221 - 963 63 97
www.vital-gyn.de
Termine nach Vereinbarung

Sprechstunden

Mo 9 - 12 | 14:30 - 16 Uhr
Di 9 - 12 | 14:30 - 16 Uhr
Mi 9 - 12 Uhr
Do 9 - 12 | 14:30 - 16 Uhr
Fr 9 - 12 Uhr

Aktuelles

+++ CORONA Informationen +++

Aufgrund der gestern von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen möchten wir Ihnen aktuelle Informationen geben: 

Unsere Praxis ist zu den normalen Sprechzeiten geöffnet. Um das Infektionsrisiko von Patientinnen und Mitarbeiterinnen zu senken, arbeiten wir in Schichten.
Bitte melden Sie sich vorher telefonisch an, wenn Sie ohne Termin kommen möchten! Und: Bitte ohne Begleitperson.
Wir halten uns an die Hygiene – und Abstandsregelungen und tragen zu Ihrem Schutz eine Mund-Nasen-Maske. Bitte betreten auch Sie zu unserem Schutz die Praxis nur mit Maske. (z.B. Selbstnähen siehe Anleitung Klinikum Leverkusen, Apotheken, Internet).

Rezepte für Dauermedikamente und Überweisungen können in dieser  besonderen Situation telefonisch (bitte nicht per mail) bestellt und Ihnen per Post geschickt werden.

Viele Belange können auch telefonisch geklärt werden: Für ärztliche Beratungen, Fragen und Psychotherapien können Sie einen Gesprächstermin vereinbaren.

Außerdem haben wir für Sie eine Videosprechstunde eingerichtet. Informationen finden Sie unter www.clickdoc.de. Sie brauchen dazu nur eine Internetverbindung, eine Webcam, einen Lautsprecher und ein Mikrophon (in Tab-lets und Smartphones bereits enthalten). Es ist viel einfacher, als Sie vielleicht denken. Sie machen telefonisch über die  Praxisnummer einen Termin und erhalten einen Zugangscode. Über Click-doc.elvi.de gelangen Sie mit dem Code in das virtuelle Wartezimmer.
Die Kosten für diese Videosprechstunde werden von Ihrer Krankenkasse  übernommen.

Abends, nachts und am Wochenende können Sie die Notfallnummer 116117 wäh-len.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie diese schwierige Zeit gut und gesund meistern!


Es grüßt Sie herzlich IHR PRAXISTEAM



Das Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG der Bundesregierung gilt ab dem 1.September 2019.

Für Sie und unsere Praxisorganisation ändert sich dadurch nahezu nichts.

Unsere Sprechzeiten waren und bleiben mindestens 25 Wochenstunden. 

Für Notfallpatientinnen haben wir weiterhin täglich ab 12 Uhr eine Sprechstunde ohne Termine, in der Sie dann von dem an diesem Tage tätigen Arzt/ Ärztin betreut werden. Um längere Wartezeiten zu vermeiden und um die Dringlichkeit abzuklären, bitten wir Sie, möglichst früh vorher anzurufen.